Pyrenäen

Von Amou über, Pau, Arreau, Massat, Ax les Thermes und Andorra bis nach Pieusse.

Oktober 2021

Pyrenäen

Die Pyrenäen sind eine Bergkette, welche die Iberische Halbinsel vom Rest Europas trennt. Sie erstreckt sich über mehr als 430 km zwischen Spanien und Frankreich und ihre Gipfel erreichen eine Höhe von über 3.400 m. Einige Wanderwege ziehen sich über die gesamte Länge, aber in den Nationalparks können auch kürzere Touren gemacht werden. Auf beiden Seiten des Gebirges befinden sich Dutzende Skigebiete.

Indian Summer in den Pyrenäen.

Freilaufende Pferde in den Höhenlagen der Pyrenäen.

Mit unserem Mobil fahren wir eine Strecke, die bei der Tour de France von den Radrennfahrern als Bergetappe genutzt wird.

Der Col du Soulor wird häufig von der Tour de France überquert, seit 1947 bereits neunzehnmal. In beiden Richtungen ist er als Anstieg der Ersten Kategorie eingestuft. Da er jedoch meistens zusammen mit dem Col d’Aubisque befahren wird, zählt er nicht immer als eigene Bergwertung für das gepunktete Trikot. Auf der 17. Etappe der Tour de France 2010 wurde er über die Nordrampe angegangen.

Schließlich erreichen auch wir den Pass Col du Soulor in 1.474 m Höhe.

Bergbach in den Pyrenäen.

Unsere heutige oft sehr kurvenreiche Strecke über 192 km von Amou über Pau, Laruns, an Lourdes vorbei bis kurz vor Arreau.

Standort am 20.10.2021

Heute durchqueren wir die Pyrenäen weiter von West nach Ost - immer in Richtung Andorra. Dabei befahren wir häufig Routen, die auch von den Tour de France-Fahrern genutzt wird.

So "klettern" wir mit unserem Mobil auf den Col d’Aspin (1.489 m), Col de Peyresourde (1.569 m) und den Col de Port (1.250m).

Alle Passstraßen verbindet eins, sie sind bemalt, wie man es aus den Life-Übertragungen der Tour de France aus dem Fernsehen kennt und die kurvenreichen Strecken werden sehr gerne von Bikern genutzt.

Manchmal geht es auch durch Tunnel, aber oben bieten die Pässe schöne Aussichten, auch wenn es heute leicht regnet und die Temperaturen in den Höhen auf unter 10 °C fallen.

Kathedrale in Luchon.

Die historische Kathedrale von Luchon ist eine römisch-katholische Kirche und wurde in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Sie wurde an der Stelle einer keltischen Festung um 1100 gebaut. Sowohl in der Architektur des Tempels als auch in seiner Dekoration verflechten sich Elemente des romanischen, gotischen und Renaissance-Stils.

In den Städten gibt es blaue Parkzonen, sie sind auf den Straßen auch aufgezeichnet, in denen für eine bestimmte Zeit mit einer ausgelegten Parkuhr kostenfrei geparkt werden darf. 

Die Strafen für Verkehrsvergehen sind in Frankreich erheblich höher als in Deutschland. So sollte man sich unbedingt an die Regeln halten, auch wenn die Franzosen das nicht immer machen. Sie verstehen einige Vorschriften lediglich als Empfehlung. 

Auf dem Stellplatz in Les Cabanes, den wir über park4night finden, zahlen wir 5,00 Euro/Nacht und bekommen am Morgen eine tolle Kulisse kostenfrei geboten.

Wir machen uns auf einen kurvenreichen Weg nach Andorra.

Bei bestem Reisewetter erreichen wir Andorra.

Andorra

Andorra ist ein kleines, unabhängiges Fürstentum mit gut 77.000 Einwohnern. Es liegt in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien und hat eine Fläche von lediglich 468 km². Es ist für seine Skiorte auf Höhen bis 2.640 m bekannt. Ebenso ist Andorra als Steueroase bekannt, in der zollfreies Einkaufen möglich ist. In der Hauptstadt Andorra la Vella laden Boutiquen und Juweliergeschäfte in der Avenue Meritxell sowie zahlreiche Einkaufszentren zum Einkaufsbummel ein. Wir durchfahren jedoch nur die Hauptstadt, die etwa 20 Kilometer hinter der Grenze in einem Talkessel liegt. Dort registrieren wir hektisches Treiben und eine überaus rege Bautätigkeit.

Auf der Passhöhe zeigt unser Thermometer lediglich +3,5 °C an. Bei klarer Luft und Sonnenschein ist es aber echt kalt. Die Berge ringsum sind „überzuckert“.

Passstraße in Andorra.

Hier in Andorra macht Tanken richtig Freude. Vor allen Dingen, wenn 161 l in unseren Tank passen. Diesel heißt (wie in Frankreich) Gasoil und ist derzeit für 1,156 Euro/l zu haben. 

Unsere französische SIM-Karte funktioniert in Andorra nicht. Aber aufpassen: in Andorra gibt es kein kostenfreies Roaming, das kann schnell ins Geld gehen. 

Die EU-Roaming-Verordnung gilt nicht für San Marino, Andorra, die Isle of Man, die Kanalinseln, Gibraltar und die Vatikanstadt. Manche Provider ordnen diese Gebiete trotzdem der EU-Länderliste zu, andere aber nicht.

Glückliche Kühe und glückliche Urlauber bei bestem Reisewetter.

Der Herbst schüttet all seine prächtigen Farben über uns aus.

Herbststimmung auf dem Col du Chioula.

Mal sehen was daraus wird.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen habe ich noch etwas Hoffnung.

Ein Blick in den Tunnel verrät nichts Gutes. Der Lasermesser zeigt eine exakte Höhe von nur 3,24 m an. Also umkehren und 15 km Umweg in Kauf nehmen.

Dagegen sind die oft engen Ortsdurchfahrten schon entspannter. Heute jedoch mussten wir ganz genau manövrieren und hatten seitlich nur 1 cm Platz zur Hauswand.

Allmählich verlassen wir die Pyrenäen und fahren in den nächsten Tagen praktisch vom Mittelmeer zum Oberrhein. Damit eröffnen wir eine neue Seite auf unserer Homepage unter der Bezeichnung „Weinregionen“.

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© Uwe und Anita on Tour