Marokko 2018 / 2

Marktplatz in Tata. Doch am Vormittag ist noch nichts los. Erst am Abend füllt sich der Platz.

Hier ist klar, wo geparkt werden darf.

In den letzten Tagen sind wir von Zagora immer Richtung Westen zur Atlantikküste gefahren. Dabei ging es hauptsächlich über sehr gut ausgebaute Straßen gut voran. Landschaftlich bietet diese Gegend allerdings nicht wirklich viel. Oft durchfahren wir weitestgehnd unbewohnte Gebiete und karge Steppen, manchmal abelöst von kleinen Flussoasen. 

Steppe in Marokkos Süden.

Flussoasen sind optisch eine willkommene Abwechslung in der Einöde.

Das ist eine stachelige Angelegenheit.

Hier eine Reifenpanne zu haben ist nicht wirklich lustig. Doch nun macht sich unsere Erfahrung aus Kanada bezahlt. Innerhalb von 30 Minutan ist der Reifen geflickt, ohne das Rad zu demontieren.

In der Gegend rund um Sidi Ifni am Atlantik sind die Berge überall mit Kakteen bewachsen. Aus den Kaktusfeigen werden tolle Produkte, wie Marmelade, Seife oder Tee hergestellt. Das Fruchtfleich ist süß und sehr schmackhaft. Doch Achtung: Die feinen Stacheln der Kaktusfeigen dringen sofort in die Haut ein. 

Und wo geht es lang?

Der Westen Marokkos

Mit dem Erreichen der Küste bezeichnen wir nun unsere Tour als Marokkos Westen. Und wie auf der Karte dargestellt, könnte unsere Reise weitergehen.

In Sidi Ifni, etwas unterhalb von Tiznit, erreichen wir den Atlantik.

Impressionen aus Leghzira mit den Felsenbögen.

Am Abend wählen wir den empfehlenswerten Campingplatz Aglou Plage. Er verfügt über kostenfreies und wirklich schnelles W-LAN und bietet einen fantastischen Blick aufs Meer.

Den ganzen Tag hatten wir Sonne bei sommerlichen 24°C. Und nun genießen wir den Sonnenuntergang.

Traditionelle Tajine.

Heute haben wir eine Tajine gekauft.

Gekürzte Erklärung aus Wikipedia: Die (auch der) Tajine bezeichnet in der nordafrikanischen Küche sowohl ein rundes, aus Lehm bebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem Deckel als auch das darin gekochte Gericht. Für Schmorgerichte stellt man die Tajine klassischerweise auf ein Holzkohlefeuer. Es werden sowohl deftige Gerichte mit Fleisch und Fisch als auch Süßspeisen darin zubereitet. Zum Servieren wird die Tajine auf den Tisch gestellt und die Gäste bedienen sich direkt aus dem Keramiktopf.

Unser Standort Aglou Plage am 21.11.2018

Die Gasversorgung ist in Marokko ausgezeichnet.

An jeder Ecke bekommt man Gas zu kaufen, allerdings haben die Flaschen unterschiedliche Farben und kommen daher von verschiedenen Anbietern. Das ist regional sehr verschieden.  Deutsche Camper benötigen einen Adapter um die Flaschen anschließen zu können. Eine Füllstation für Gas konnten wir bisher noch nicht entdecken, weder für Flaschen noch für den Gastank. Wir zogen es vor, genügend Gas mitzunehmen. So haben wir 11 kg im Flaschenkasten und weitere ca. 25 kg in unserem Unterflur-Gastank.  

Es ist fast Ende November, wir haben aber den Eindruck als würden wir einen Sommerurlaub verbringen. 

Mandarinenbäume an den Straßen sind immer wieder schön anzuschauen.

In Tiznit schauen wir uns die Stadt an und besuchen den Souk. Als Souk bezeichnet man in Marokko den Marktplatz bzw. die Marktstände innerhalb eines Gebäudekomplexes. Dort kaufen wir unter anderem Oliven. Die Auswahl ist überwältigend.

Esel und Mulis sehen wir in Marokko nicht nur als Lastentiere auf dem Land, sondern auch in der Stadt mit einem Anhänger.

Auch solche Villen sehen wir auf unserer Tour.

7 km sind klar und der Rest bleibt uns ein großes Rätsel.

Über Tajine haben wir schon geschrieben. Gestern hatten wir ein ausgezeichnetes Berber-Omelett aus einer solchen Tajine.

Ein Wasserturm am Straßenrand.

Über den Wolken ...

Wir besuchen Taroudant inmitten der fruchtbaren Sous-Ebene. Schön ist die noch gut erhaltene Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert. Aber das ist auch das Schönste an Taroudant.

20 km westlich von Taroudant finden wir einen ganz tollen Campingplatz auf einem Bio-Bauernhof zwischen Palmen und Kakteen. Abends genießen wir den Sonnenuntergang.

Die Sonne ist schön, aber das kann weh tun.

Solche Fuhrwerke begegnen uns häufiger.

Wer isst (ist) denn da in den Bäumen? Ja richtig, das sind hungrige Ziegen. Nur in dieser Gegend haben Ziegen die Fähigkeit, auf Bäume klettern zu können.

Aufpassen, gute Straßen sehen anders aus.

Die Straßen bleiben schlecht, aber nach dem Pass auf 2.100 m Höhe auf der R203 zwischen Oulad Berhin und Marrakech bessert sich das Wetter schlagartig. Trotz der gewundenen und engen Schlaglochstrecke ist es ein Erlebnis dieser Etappe zu fahren. Heute fährt Anita und sie meistert den 183 km langen Abschnitt mit Bravour.

So kurvenreich steuert Anita unseren 5,3-Tonner über die Passstraße.

Impressionen von unserer Bergetappe.

Unser nächstes Ziel ist Marrakech. Davon sind wir heute, am Sonntagvormittag den 25.11.2018, aktuell noch 56 km entfernt.

Über Marrakech und den weiteren Verlauf unserer Tour berichten wir auf der nächsten Seite unserer Homepage.

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© Uwe und Anita on Tour