August 2017 

Kanada 2.0 

Die Seite Kanada 2.0 beschreibt unsere Tour in Yukon und Britisch-Kolumbien Richtung USA.

Kanada empfängt uns mit bestem Wetter und einer reizvollen Landschaft – Berge, bewaldete Gebiete, Flüsse und Seen wechseln ab.

Auch von der Straße aus lässt sich die Landschaft genießen.

Es geht vorbei an einem Indianerfriedhof. In den auf den Gräbern errichteten Häuschen sollen die Seelen der Verstorbenen eine Bleibe finden.

Der große Traum von einer Blockhütte in Kanada.

In den letzten Tagen hat unsere Luftfederung Sorge bereitet. Der Kompressor arbeitet fast ständig. Bei genauer Betrachtung fallen uns kleine Löcher im Balg auf. Eine Weiterfahrt ist so nicht möglich. Vor Ort gibt es aber auch keine Ersatzteile. Diese haben wir nun aus Deutschland bestellt und hoffen auf eine rasche Lieferung. Bis dahin haben wir Zeit, uns Whitehorse ausführlich anzusehen.

Zwangsaufenthalt in Whitehorse. Stellplatz in der Nähe der Tourist-Information und direkt am Yukon River.

Dezeit sind wir in Whitehorse / Yukon.

Das Yukon Territorium ist mit fast 500.000 km² nahezu 1/3 größer als Deutschland. Hier leben aber nur gut 37.000 Menschen, davon alleine in der Hauptstadt Whitehorse rund 28.000. Whitehorse hat einen internationalen Flughafen (YXY) mit wöchentlicher Direkt-Anbindung durch Condor an Deutschland. Daher sind hier viele Deutsche anzutreffen; entweder Auswanderer oder Touristen, die ab hier ihren Urlaub antreten.

 

Unser „Reise-Urlaub“ ist ja nun zunächst unterbrochen bis die Luftfederung wieder repariert ist. Wir sind aber sehr hoffnungsvoll und nutzen die Zeit für Spaziergänge in der Stadt oder am Yukon. 

Abendspaziergang - vorbei am alten Dampfer „Klondike“ aus der Goldgräberzeit.

Neben Faulenzen und einen Gang zurückschalten sind auch Aktivitäten angesagt: Paddeln auf dem sauberen Yukon, ein besonderes Erlebnis.

Wasser und Wetter locken: beides ist perfekt für eine Paddeltour auf dem Yukon.

Outfitter bieten Tagestouren an. Da mach ich mit … 

… und bin von der Ruhe, Landschaft und Tierwelt ganz angetan. Ich sehe etliche Weißkopf-Seeadler. Einen kreisenden "König der Lüfte" kann ich einige Zeit vom ruhigen Wasser aus beobachten.

Und später am Abend sehen wir noch einen weiteren Weißkopf-Seeadler direkt von unserem Wohnmobil aus.

Ein solch majestätisches Tier in freier Natur aus nur 15 m Entfernung zu sehen ist schon ein besonderes Erlebnis. 

Landschaften

Tiere

Heute haben wir uns den Heckraddampfer „Klondike“ genau angesehen. Er wurde 1937 in Whitehorse gebaut und war bis zu seiner Stilllegung 1955 das größte Schiff auf dem Oberlauf des Yukon. Das holzbefeuerte Fracht- und Passagierschiff hat eine Länge von 64,00 m, eine Breite von 12,50 und bei einer Beladung von 270 t einen Tiefgang von nur 1,00 m. Ideal für den flachen und schnell fließenden Yukon River. Zur Zeit des Goldrausches am Klondike – um 1897 – waren viele Heckraddampfer dieser Art im Einsatz. Sie beförderten Mensch und Material von Whitehorse nach Dawson City.

Die sorgfältig restaurierte SS Klondike ist in Whitehorse zu sehen.

 

Die Fahrt von Whitehorse nach Dawson City dauerte nur 1,5 Tage; die Rückfahrt allerdings 4-5 Tage.

Frachtdeck, Maschinenraum, Kombüse und Kabine der Erste-Klasse-Passagiere.

Inzwischen sind wir wieder unterwegs und durften bei unserem unfreiwilligen Aufenthalt in Whitehorse sehr viele freundliche und überaus hilfsbereite Menschen kennenlernen. Ganz besonders wurden wir durch das Team im Visitor Center unterstützt. Irgendwie werden wir Whitehorse ganz bestimmt vermissen. Doch wir steuern nun unser nächstes Zwischenziel an: Vancouver. Zunächst auf dem Alaska Hwy und später, ab ca. Watson Lake, auf dem Stewart-Cassiar Hwy fahren wir Vancouver entgegen.

Auf dem Stewart-Cassiar Hwy durchqueren wir den nordwestlichen Teil von British Columbia.

Hier geht es vorbei an glasklaren Seen, sauberen Bächen mit springenden Lachsen, sedimentreichen Flüssen und Bergen mit Gletschern. Wir lassen den Film bei mittlerweile herbstlichem Wetter an uns vorüberziehen.

First Nation-People ziehen die Lachse mit Keschern aus dem Wasser.

In dieser Gegend laufen uns fast täglich Bären über den Weg.

Wir passieren First Nation-Gebiete, (Indianer-Gebiete) in den die Tradition hochgehalten wird.

Totempfähle in Kitwancool.

Totempfähle in Kitwancool.

Gerne nehmen wir noch einen „bärigen“ Eindruck von Kanada mit. 

Eine Bärenmutter mit ihren zwei Jungen genießt die Herbstfrüchte am Straßenrand. Wir können ihnen eine ganze Weile vom Fahrzeug aus beim Fressen zuschauen.

Bären aus der Nähe in freier Natur zu sehen ist immer wieder ein echtes Erlebnis.

In der Zwischenzeit haben wir bei unserer Tour in Kanada und Alaska über 30.000 km zurückgelegt und dabei viel erlebt und noch mehr gesehen. Eine wirklich tolle und beeindruckende Tour. Die reparaturbedingten Aufenthalte trüben allerdings die positiven Eindrücke etwas. 

Bild des Monats August 2017

Weißkopf-Seeadler in der Abendsonne, gesehen in Whitehorse am Yukon.

Detailinformationen zum Bild des Monats August 2017

So sind wir im Westen Kanadas unterwegs gewesen.

September 2017 

Von Norden kommend, machen wir in Vancouver Station und durchstreifen die City und den Stanley-Park. Anschließend bummeln wir durch die Markthallen in Grandville Island. 

Im Zentrum von Vancouver sehen wir uns auch die dampfbetriebene Uhr an.

Vom über 400 ha großen Stanley-Park aus hat man eine tolle Sicht auf den Hafen und das Zentrum von Vancouver.

In den ehemaligen Lagerhäusern, den heutigen Markthallen von Grandville Island gibt es vom fangfrischen Fisch über frischem Gemüse und gutem Fleisch bis zu exotischen Früchten alles zu kaufen.

Vancouver: Unser Standort am 02.09.2017

Für uns geht es nun in die USA Richtung Yellowstone Nationalpark und eröffnen damit eine neue Seite auf unserer Homepage: 

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© Uwe und Anita on Tour