Ostanatolien

Zunächst befinden wir uns geographisch jedoch noch in der Schwarzmeerregion. Die neue Seite wurde lediglich aus Kapazitätsgründen aufgemacht.

Von Ordu über Trabzon, Macka und ##, ## bis nach ##.

Ostanatolien

Ostanatolien ist das „Dach der Türkei“. Geprägt von gewaltigen Gebirgszügen, tiefen Schluchten und den weiten Hochebenen rund um den Ararat, bietet die Region eine beeindruckende, fast unberührte Natur. Es ist ein Ort der Extreme, der Geschichte und der tief verwurzelten Traditionen.

Mit der Seilbahn lassen wir uns in Ordu auf den rund 530 m hoher Hausberg direkt über der Hafenstadt bringen, der als eines der bekanntesten Ausflugsziele der Region gilt.

Von der Seilbahn aus genießen wir einen tollen Blick auf das Dächermeer der 250.000 Einwohner-Stadt und oben angekommen sehen wir bei Sonnenschein weit auf das Schwarze Meer.

Strandidylle in Ordu am Schwarzen Meer.

Natürlich kaufen wir hier auch Haselnüsse. Wo könnte man sie sonst frischer bekommen.

Türkische „Ladungssicherung“ bei einem mit Haselnüssen beladenem LKW.

Wir legen eine kleine Pause ein und genießen einen Tee am Straßenrand.

Die Türken haben eine besondere Beziehung zu ihrer Landesfahne. Überall wehen sie oder sind aufgeklebt. Die größte Fahne des Landes befindet sich in der Stadt Samsun an der Schwarzmeerküste und ist mit 2.000 m² (in Worten: zweitausend) Fläche an einem 116 m hohen Mast gehisst.

Für zwei Tage genießen wir die Ruhe im ostpontischen Gebirge in der Nähe von Macka.

Diese Türkeirundreise wurde im Vorfeld von Abenteuer Touren bestens ausgearbeitet und in einem ausführlichen Roadbook zusammengestellt. Zusätzlich überraschen uns die Reiseleiter täglich mit weiteren landestypischen Veranstaltungen und Informationen.

Unsere Reisleiter Valery von Abenteuer Touren (links) und sein türkischer Kollege Levent (Guckst Du).

Für Heute ist ein Bus bestellt, der uns zum Sümela-Kloster und anschließend nach Trabzon bringen wird. Das Sümela-Kloster ist eines der bekanntesten und beeindruckendsten historischen Denkmäler der Türkei. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Es liegt im Bezirk Macka in der Provinz Trabzon, eingebettet in den Altindere-Nationalpark. Es wurde bis zum Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei im Jahr 1923 genutzt, danach aufgegeben. Heute wird das Areal wird als Freilichtmuseum betrieben und steht auf der UNESCO-Tentativliste (Vorschlagsliste).

Das griechisch-orthodoxe Klostermassiv klebt förmlich an einer nahezu senkrechten Felswand in ca. 1.200 m Höhe.

Levent (rechts) gibt uns viele Informationen zu der sehenswerten Klosteranlage.

Die Anlage umfasst mehrere Kapellen, Mönchszellen, eine Bibliothek, ein Aquädukt sowie eine heilige Quelle.

Die Hagia Sophia in Trabzon ist eines der bedeutendsten Denkmäler der byzantinischen Baukunst an der türkischen Schwarzmeerküste. Sie liegt im Westen der Stadt, nahe dem Meeresufer. Nach der osmanischen Eroberung Trabzons (1461) wurde die Kirche im Jahr 1584 in eine Moschee umgewandelt. Ab 1964 diente das Bauwerk als Museum und seit 2013 wird es wieder als aktive Moschee genutzt.

In Trabzon sehen wir uns die Hagia Sophia an.

Da die Hagia Sophia eine aktive Moschee ist, dürfen wir sie in Schuhen natürlich nicht betreten.

Bei einem Bummel durch Trabzon besorgen wir uns in einer Apotheke „Ibuprofen 600“ für extrem günstige 152,63 TL, das sind umgerechnet 2,71 Euro pro Packung. Da ist in Deutschland alleine die Rezeptgebühr teurer und zudem sind die 600er Verschreibungspflichtig.

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© Uwe und Anita on Tour