Rückreise

Von der Türkei über Bulgarien, Serbien, Ungarn, Slowakei und Tschechien bis nach Deutschland. 

Für die Rückreise entscheiden wir uns für eine möglichst schnelle Route und werden weitestgehend Autobahnen nutzen. Wie auf der Anreise, haben wir auch jetzt bereits für die Maut in den Durchreiseländern E-Vignetten online gebucht.  

So in etwa haben wir unsere Rückreise geplant. Je nach Lust und Laune werden wir die Übernachtungsstopps aber erst am jeweiligen Reisetag wählen.

Bulgarien (BG)

Auf der A1 in Bulgarien fahren wir Richtung Sofia.

Unsere heutige Strecke von der Türkei nach Bulgarien.

Über park4night finden wir einen kleinen ruhigen familiengeführten Stellplatz im hübschen Hausgarten.

Schon bald erreichen wir auf der Autobahn die Grenze nach Serbien. Es geht echt schnell und wir benötigen für die Formalitäten kaum länger als 10 Minuten.

Serbien (SRB)

Automatisch stellen sich beim Überqueren der Grenze unsere Uhren um und wir „gewinnen“ eine Stunde. Nun sind wir wieder in der Zeitzone wie in Deutschland.

Um neben dem Autobahnfahren etwas Abwechslung zu bekommen, verlassen wir die gut ausgebaute Schnellstraße. Doch schon bald fragen wir uns, wo sollen wir nun hin?

In den letzten Wochen haben wir sehr viele schöne Moscheen von innen und außen gesehen. Nun schauen wir uns eine ebenfalls schöne typische serbisch-orthodoxe Kirche an. 

Doch bald fahren wir wieder auf die Autobahn, denn auf den Landstraßen kommt man doch nicht so gut voran. Bei der Einfahrt auf die mautpflichtige Autobahn ziehen wir eine Karte, auf der die Fahrzeugklasse (K3) und das Kennzeichen (HUA7500) automatisch aufgedruckt wird. Beim Verlassen der Autobahn können wir die Maut unkompliziert per Kreditkarte zahlen. Für Serbien ist eine E-Vignette leider nicht erhältlich.

Unsere Strecke am 17.10.2026 von Bulgarien nach Serbien.

Auf der A1 fahren wir am heutigen Sonntag den 18.10.2026 bei recht wenig Verkehr westlich um Belgrad herum und überqueren schon bald die Donau.

Die Donau heißt in Serbien Dunav.

Bei unserer Anreise im Frühjahr 2023 nach Griechenland nächtigten wir auf einem Reiterhof mit gutem Restaurant in der Nähe von Novi Sad. Und genau diese Gaststätte liegt auch heute auf unserer Strecke. Da es mit der Mittagszeit auch gut passt, steuern wir dieses Restaurant an. 

Das sehr gut geführte Restaurant ist typisch serbisch rustikal eingerichtet.

Mit einer hausgemachten Knödelsuppe und einem Kalbsrollbraten machen wir nichts falsch. Das Essen ist echt gut und zudem preiswert.

An der Greze zu Ungarn läuft es leider nicht so gut. Unsere Fahrt verzögert sich um 1 ½ Stunden.

Ungarn (H)

In Ungarn hat der Herbst Einzug gehalten und die Blätter der Bäume färben sich gelb.

Bei schönem Herbstwetter fahren wir heute, am 18.10.2026, von Serbien nach Ungarn.

Auch heute steuern wir einen privaten Stellplatz an. Ein Deutscher Auswanderer, der selbst Wohnmobilist ist, hat seinen Garten wir ruhesuchende Camper geöffnet und die Zahlung erfolgt auf freiwilliger Spendenbasis. 

Nach einer ruhigen Nacht werden wir am Morgen von der Sonne „wachgeküsst“.

Zunächst nutzen wir heute in Ungarn die Autobahnen. Kurz vor Budapest wechseln wir auf Landstraßen und überqueren südlich der ungarischen Hauptstadt auf einer markanten weißen Bogenbrücke die Donau.

Die riesigen landwirtschaftlichen Flächen reichen hier bis zum Horizont.

Auf gut ausgebauten Autobahnen folgen wir der Beschilderung nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei.

Slowakei (SK)

Auch in der Slowakei färbt der Herbst inzwischen die Blätter der Bäume bei leuchtender Sonne gelb und rot - ein schönes Farbenspiel.

In der Slowakei ist der Euro das offizielle Zahlungsmittel. Hier tanken wir Diesel für 1,989 Euro/Liter.

Tschechien (CZ)

Exakt an der Grenze zu Tschechien schaltet sich unsere Mautbox ein. Für die Tschechische Republik benötigen wir keine elektronische Mautanmeldung, da hier unsere Mautbox funktioniert.

Etwas abseits der Autobahn finden wir auf etwa halber Strecke zwischen Brünn und Prag über park4night wieder einen sehr schönen privaten Stellpatz in einer parkähnlichen Anlage.

Am heutigen Montag, den 19.10.2026, sind wir bei sonnigem Herbstwetter von Ungarn über die Slowakei in die Tschechische Republik gefahren und haben 550 km zurückgelegt. Dabei überquerten wir zwei Landesgrenzen ohne Wartezeit und ohne jegliche Kontrolle.

Druckversion | Sitemap
© Uwe und Anita on Tour